| Mobilien-Leasingfonds erfreuen sich bei
Anlegern dank sicherer Einnahmen wieder größerer
Beliebtheit. Bereits vor mehr als 10 Jahren haben wir auf unseren
Internetseiten Flugzeug-leasingfonds angeboten, weil Sie eine
echte Alternative zu Schiffsbeteiligungen waren und durch eine
gute betriebswirtschaftliche Konzeption eine sichere Einnahmequelle
darstellten.
Der historisch vermutlich größte Rückschlag
für diese spezielle Variante der geschlossenen Fonds
kam mit den Terroranschlägen vom 11.September 2001. Dieser
Tag bedeutete das nahezu komplette Erlöschen von Nachfragen
zu diesen Produkten.
Heute, acht Jahre nach diesem verheerenden Ereignis,
entdecken Investoren dieses Thema neu, weil der Bedarf nach
modernen Flugzeugen stark gestiegen ist, Flugzeugleasingfonds
wieder einen hohen Stellenwert im Markt haben und wirklich
überzeugende Angebote auf den Markt kommen.
Aufgrund der rasch gestiegenen und unvermindert steigenden
Nachfrage, haben wir uns entschlossen, Ihnen zusätzlich
zu unseren anderen Veröffentlichungen auch zu diesem
Marktsegment Informationen und aktuelle, analysierte Produkte
anzubieten.
Interessant für den Anleger sind diejenigen Flugzeugleasingfonds,
die gute und relativ sichere Renditen erzielen. Natürlich
gibt es, wie bei jeder unternehmerischen Beteiligung, nicht
die absolute Sicherheit, aber vernünftige Vertragsgestaltungen
ermöglichen ein sehr hohes Maß an Sicherheit.

Boeing 777 F
Beim Mobilienleasing unterscheidet man generell zwei
Kategorien der Leasingarten:
- Finanzierungsleasing
- Operating Leasing
Worin besteht der Unterschied beider Leasingformen?
Beim Finanzierungsleasing von
Flugzeugfonds handelt es sich, wie bei einem Kredit, um
ein reines Finanzierungsinstrument. Die Airline, die das Flugzeug
nutzen will, entscheidet sich für Leasing und gegen einen
sofortigen, durch Kredit finanzierten Eigentumserwerb, wenn
die angebotenen Leasingkonditionen ( Leasingraten und Restwert
) per Saldo günstiger sind als der Kredit.
Beim Operating Leasing hingegen geht
es nicht um die Anschaffungsfinanzierung eines Flugzeuges
für einen Nutzer, sondern um die Erzielung möglichst
hoher Einnahmen für die Fondsgesellschaft aus der Vermietung
und dem Verkauf des Flugzeuges! Der Eigentümer des Flugzeuges,
die Fondsgesellschaft mit ihren Gesellschaftern, vermietet
dieses in der Regel für mehrere Jahre an eine oder mehrere
unterschiedliche Airlines, die ihrerseits von vornherein die
Entscheidung getroffen haben, ihre Flotte nicht um ein oder
mehrere Flugzeuge zu erweitern, sondern diese für eine
begrenzte Zeit zu mieten. Die Gründe hierfür sind
vielfältig, z.B. die Schonung von Eigenkapital oder die
Deckung von Bedarfsspitzen.
Die Nutzungsentgelte orientieren sich
an den Marktverhältnissen, d.h. Angebot und Nachfrage
bestimmen den Erfolg, den die Fondsgesellschaft erzielen kann
und der ist abhängig von den vertraglichen Vereinbarungen,
die zwischen dem Leasingnehmer und der Fondsgesellschaft getroffen
werden. Dabei kommt es entscheidend auf die Bonität des
Leasingnehmers bzw. der dahinter stehenden Gesellschaften
und deren Sicherheitenge-stellungen für die Einhaltung
des Leasingvertrages an.
Beim Operating Leasing von Flugzeugfonds
steht üblicherweise der Erstnutzer und die Konditionen
der Erstvermietung fest, Anschlußmieter und Käufer,
sowie die entsprechenden Konditionen hingegen nicht. Darin
liegt der Charme einer solchen Beteiligung, da die Marktchancen
sehr positiv bewertet werden. Die Anschaffungskosten werden
je nach Dauer des Erstnutzungszeitraumes ganz, oder nur teilweise
amortisiert. Der Anleger nimmt durch seine Beteiligung in
vollem Umfang an den Chancen und Risiken des Marktes teil.
Operating Leasingfonds mit Flugzeugen
ähneln den Schiffsbeteiligungen. Vergleichbar sind Sie,
weil der Flugzeugmarkt, genau wie der Schiffsmarkt, ein reiner
Dollarmarkt ist. Aber auch das Geschäftsmodell als solches
ähnelt sich, weil das Flugzeug außerhalb langfristiger
Leasingverträge zu marktüblichen Mietpreisen verchartert
wird. Wichtiger Unterschied zu Schiffsbeteiligungen ist, dass
die Betriebskosten im Rahmen der Operating Leasingverträge
bei Flugzeugfonds vom Mieter übernommen werden müssen,
so dass Kostenänderungen während der Mietvertragslaufzeit
die Fondsgesellschaft nicht belasten.

Frachtflugzeug Boeing 777F
Frachtflugzeuge, denen wir den Vorzug
geben vor Passagierflugzeugen, sind ein wichtiges Instrument
im Rahmen der globalen Logistik. Frachtflugzeuge haben den
großen Vorteil gegenüber Passagierflugzeugen, dass
sie bei einem Wechsel des Charterers nicht aufwendig umgebaut
werden müssen. Die Innenausstattung von Frachtflugzeugen
ist standardisiert, während bei einer Passagiermaschine
von der aufwendigen Inneneinrichtung bis hin zur Außenlackierung
alles sehr zeit- und kostenintensiv zu Lasten der Fondsgesellschaft
renoviert werden muss! Frachtflugzeuge sind keine Konkurrenz
zu den Schiffen, weil gänzlich andere Dinge transportiert
werden, aber gleichwohl sind Sie im Cargobereich eine gute
Ergänzung.
Für Anleger, die an eine Zukunft
im Bereich Cargo und Logistik glauben, sind gut uns sicher
konzipierte Flugzeugleasingfonds eine gute Alternative zur
Beimischung ins Depot.
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