Über Garantiechartern, Andienungsrechte,
andere Sicherheiten und deren Werthaltigkeit
Das diesjährige HANSA-Forum war nicht nur
in Bezug auf die Besucherzahl ein Highlight. Auch die Themenstellungen
waren sehr interessant. Eines mußte dem unbefangenen Betrachter
und Zuhörer aber klar werden im Verlauf des Tages:
Mit der Schifffahrt geht es weiter, auch wenn
die Konsolidierung der Containerchartermärkte noch einige Zeit
dauern wird! So die einhellige Meinung der Experten.
Es ist in den vergangenen Wochen sehr viel zu
dem Thema Containerschiffe und Chartermärkte geschrieben worden,
obwohl viele Berichterstattungen völlig am Thema vorbei geschrieben
waren und zum Teil in der Recherche zu wünschen übrig
ließen. Aber darüber haben wir selbst mehrfach berichtet
und versucht unseren Beitrag zur Aufklärung zu leisten (Verzweiflungstaten
etc.)
In vielen Gesprächen wurden am Rande des
HANSA-Forums die neuesten Kreationen des Schiffsmarktes gewürdigt.
Dies hat uns dazu veranlaßt uns unsere eigene Meinung über
Dinge wie Garantiechartern, Andienungsrechte und andere Sicherheiten
zu bilden und diese Verkaufsargumente näher zu untersuchen.
Garantiechartern
Angesichts des Charterratenverfalls in der internationalen
Schifffahrt und den kurz bis mittelfristig erwarteten Entwicklungen
fühlen sich viele Anleger verunsichert. Dabei gibt es eine
lukrative Perspektive für den sicherheitsbewussten Anleger.
Das MS "George Rickmers". Über die Eckpunkte dieses
aktuellen Beteiligungsangebotes habben wir berichtet. Auch "Euro
am Sonntag" hat am 3.12.2001 über dieses Angebot geschrieben.
In konsolidierenden Chartermärkten für
Containerschiffe sticht dieses Massengutschiff mit 12-Jahres-Charter
+ Bankgarantie unter den Alternativangeboten deutlich hervor. Dies
um so mehr, wenn es sich bei der garantiegebenden Bank um die Den
norske Bank handelt, einem Bankhaus mit sehr guter Reputation.
Andienungsrecht
Die häufigste Fragestellung galt der Werthaltigkeit
des Andienungsrechtes der NORDDEUTSCHE VERMÖGEN (NV). Wir sind
diesbezüglich auch schon mehrfach per E-Mail von Usern befragt
worden, weshalb wir hier gern unsere Gedanken zu dem Angebot MS
"NORTHERN ENDURANCE" wiedergeben möchten.
Noch nie hat es am Markt ein solches Angebot gegeben
UND noch nie war solch ein Angebot so werthaltig. Wir werden Ihnen
nachfolgend erläutern warum!
Selbst wenn in 10 Jahren Laufzeit der Beteiligung
nur die Tilgung erwirtschaftet wird und der Anlager keinerlei Ausschüttung
erhält, ist der Restwert der Schiffshypothek bereits soweit
reduziert, daß eine Beleihung des Schiffes zum aktuellen Wert
jederzeit möglich ist. Der Beleihungswert des Schiffes übersteigt
nach 10 Jahren den Andienungswert von 75% des gezeichneten Nominalkapitals
deutlich. Die Folge ist, daß die NV überhaupt kein, oder
wenn dann nur ein extrem geringes Risiko eingeht, Eigengeld einzusetzen.
Also wo ist das Risiko bei diesem Schiff? Das
liegt natürlich an der Stelle, daß der Charterer überhaupt
nichts bezahlt, davon kann aber nicht ausgegangen werden. Der Charterer
hat bisher alle Verträge sicher erfüllt! Weshalb sollte
er ausgerechnet bei diesem Vertrag damit anfangen?
Außerdem sollten die Zinssätze der
kalkulierten Werte mit denen der Marktwerte verglichen werden, bereits
dort erzielt das Anbebot deutliche Vorteile!
Andere Sicherheiten
Hier ist zunächst das Angebot MS "CAPE
DARBY" zu nennen. Dieses Angebot hat mit dem Containermarkt
ebenfalls nichts zu tun und fährt in einem Markt, der als sehr
stabil zu bezeichnen ist. Wir haben darüber ausführlich
berichtet. Dieses Angebot wird seinen Weg im Markt gehen!
Der Renditefonds Nr.1 der GEBAB überzeugt
durch bereits erzielte wirtschaftliche Vorteile! Diese Vorteile
stellen sich wie folgt dar:
Das Schiffshypothekendarlehen von US -$ 10,5 Mio
wurde zunächst zu einem Zinssatz von 3,12 % fixiert und der
Hypothekenanteil in jp. YEN wurde mit 1,07% geschlossen. Kalkuliert
waren Zinssätze von 7 bzw 2 %.
Devisensicherungen liegen teilweise im 3-Jahresbereich
bei DM/US$ 2,21. Der Kalkulation liegt ein Kurs von DM/US$ 1,90
zugrunde. Dies löst bereits jetzt einen Vorsprung von über
2,7 Mio. über Prospekt aus. Über die Verwendung dieser
freigesetzten Mittel entscheidet die Gesellschafterversammlung.
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