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Die ausführliche Kapitalanlage Meldung

Freitag der 13.6.2003, ein denkwürdiger Tag für "Europäische" Steuerzahler,
aber nicht für Deutsche!

Seit Freitag, den 13. Juni 2003, dürfen EU-Steuerzahler aufatmen: In den vergangenen 163 Tagen haben sie für den Staat und seine Zwangskassen gearbeitet, den Rest des Jahres verdienen sie nun in die eigene Tasche.

Alle EU-Steuerzahler?

Nein, natürlich nicht, der deutsche Steuerbürger "darf" noch bis tief in den Juli die Staatsquote erhöhen, bevor er an sich denken kann. In den Berechnungen der Finanzexperten zum alljählichen "Steuerzahler Gedenktag" steckt schon sehr viel Ironie, weil in den Ergebnissen eine bittere Botschaft enthalten ist : Die Deutschen arbeiten mehr als die Hälfte eines Jahres nur für die nimmersatten Staatskassen und die sozialen Zwangskollektive.

Wenn 56 Prozent des Volkseinkommens - unter hohen Kosten - durch staatliche Kassen geschleust werden, ist nicht nur die Grenze der Fairness, sondern auch die der ökonomischen Vernunft gesprengt.


"Eine Regierung muß sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, daß jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, daß er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muß". (Zitat: Friedrich II. der Große 1712 - 1786)

Der Steuerzahler, amtlicherseits auch "liebevoll" als Steuerbürger tituliert, ist der Finanzier des gesamten Staatswesens. Gedankt wird es ihm nicht! Im Gegenteil, er wird mit steigenden Lasten überhäuft, in einem Erhebungssystem, das sogar von Gerichten als chaotisch bezeichnet wird. Schlimmer noch: Je mehr er zahlt, desto härter trifft ihn die gesellschaftliche Verachtung.

Diese soziale Schieflage zeigt sich besonders deutlich bei der Einkommensteuerbelastung der unterschiedlichen Einkommensgruppen, auch wenn dies auf Parteitagen völlig anders dargestellt wird. Die Gruppe der sog. Besserverdiener (mit Jahreseinkommen von mehr als 64 000 Euro), etwa 25% der Steuerpflichtigen, schultern 54 Prozent der gesamten Steuer. Die Hälfte aller Steuerpflichtigen (ab rund 27 000 Euro jährlich) zahlen 46 Prozent des Steueraufkommens und etwa 20 - 25 % der Steuerpflichtigen zahlen gar keine oder nur minimale Steuern.

Niemand preist den Steuerzahler für seine nimmermüde Arbeit, mit der er Staat und Gesellschaft am Laufen hält. Im Gegenteil, der fiskalische Zugriff ist bei der derzeitigen Regierung als neue Form der so genannten Verteilungsgerechtigkeit getarnt. Was kann man auch von einer Regierung, die sich überwiegend aus Beamten rekrutiert, schon anderes erwarten.

"Der Beamte und der Philosoph beziehen ihre Stärke aus der Sachfremdheit." (Zitat: Friedrich II. der Große 1712 - 1786)

Dieses Zitat rückt die satirische Bemerkung zur Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens in das rechte Licht: "1. Ermitteln Sie Ihr Einkommen; 2. Überweisen Sie dies ans Finanzamt." Einst war dieser Scherz unter Steuerberatern ein ironischer Seitenhieb, heute nähert sich dieser Spruch der Realsatire.

Zögern Sie nicht länger, Ihre eigene Steuerbelastung zu gestalten, damit Sie zukünftig vor dem Ende des ersten Kalenderhalbjahres bereits für Ihre eigene Tasche arbeiten. Achten Sie auf unsere nächsten Angebote, die wir Ihnen hier vorstellen werden. Den Reigen in das zweite Halbjahr 2003 wird in den nächsten Tagen das MS "NORTHERN DELICACY" eröffnen. Bei diesem Schiff handelt es sich um einen Leckerbissen besonderer Art.

 

Für zusätzliche Informationen, Rückfragen, Zeichnungsunterlagen, Kritik und Lob nutzen Sie bitte unseren Anforderungsbogen.

 

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