Schiffsbeteiligungen - Mira GmbH & Co KG Schiffsbeteiligungen, Containerschiffe -News
-Angebote
-Newsletter
-Kontakt
-Impressum
-Wir über uns
-Anforderungsbogen

SchiffsbeteiligungenUS-ImmobilienfondsInvestmentfonds

Die ausführliche Kapitalanlage Meldung

Schiffsbeteiligungen

Leistungsbilanzen von Vertrieben

Die "Fondszeitung" setzt sich in der neuesten Ausgabe (11/2007 vom 5.Juli 2007) mit dem Thema
"Leistungsbilanzen von Vertrieben" auseinander.

Das Ergebnis bleibt deutlich hinter der gewohnten Qualität, der recherchierten Gründlichkeit und dem journalistischen Niveau der Fondszeitung zurück. Da dieser Fauxpas neben polemisierender Flucht in das belanglos Theoretische und in Phrasendrescherei auch noch erhebliche fachliche Mängel aufweist, darf er nicht unkommentiert bleiben.

Zunächst ist es eine Gepflogenheit in der journalistischen Branche, demjenigen, über den man, in welcher Form auch immer, schreibt, ein Belegexemplar der Veröffentlichung zuzusenden. Merkwürdigerweise ist das diesmal nicht geschehen. Da weder eine gedruckte, noch eine elektronische Variante des Artikels zur Verfügung steht, kann an dieser Stelle auch nicht wie geplant darauf verwiesen werden. Leider kann man eine Reaktion auf besagten Artikel auch nicht an den Verfasser adressieren, da der ebenfalls nicht, wie sonst üblich, vermerkt ist. Seit wann veröffentlicht die Fondszeitung eigentlich anonym? Aus diesen Gründen kann ich mich nur an den verantwortlichen Chefredakteur wenden, der dies zu verantworten hat.

Doch nun zu den Fakten: im einleitenden Absatz heißt es bei Ihnen: "Bilanzen über eigene Vermittlungsergebnisse gewinnen für Vertriebsgesellschaften an Bedeutung. Neben MIRA Anlagen weist mittlerweile auch Brenneisen Capital Zahlen aus, deren Aussagen zum Teil jedoch mit Vorsicht zu genießen sind."

Soweit es die Firma Brenneisen Capital betrifft, kann ich wenig dazu anmerken, weil ich die Procompare-Studie nicht kenne, auf die Bezug genommen wird. Klar festzuhalten ist aber, dass die Ergebnisse von Procompare sicherlich nicht mit dem Testat einer renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu vergleichen sind!

Die Art und Weise aber, wie Sie sich im zweiten Teil des Artikels mit den Daten der MIRA auseinandersetzen, hat bei mir eine gewisse Verwunderung ausgelöst. Besonders deshalb, weil eindeutig formulierte Ausführungen in den Erläuterungen zur Leistungsbilanz nicht gelesen und/oder nicht verstanden wurden.

In Schriftgröße 18 steht da zu lesen: "Gesamtauswertung für 87 Schiffe, die über das Internet vertrieben wurden!" Und nur 4 Zeilen tiefer: "Gesamtauswertung für 101 Schiffe, die seit 1995 insgesamt vertrieben wurden!" Nutzt ein Vertrieb das Medium Internet zusätzlich zu den konventionellen Absatzwegen, ist es wohl normalerweise selbst für den anonymen Schreiber ein leicht zu verstehender Unterschied, ob von allen vertriebenen Schiffen die Rede ist, oder nur von den über das Internet vertriebenen.

Gleichwohl heißt es dann bei Ihnen: "Aus dem Testat (gemeint ist das Testat der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Anm.d.Verf.) geht hervor, dass MIRA tatsächlich nicht 87, sondern 101 Schiffsfonds von 17 Initiatoren vertrieben hat." Dieser Unterschied ist wie gesagt so leicht verständlich dokumentiert, dass ihn nur jemand missverstehen kann, der unbedingt einen Verriß produzieren will.

Die Entwicklung des US-Dollar Kurses steht nicht im Einflussbereich der Mira. Die Auswirkung dieser Kursentwicklungen auf den Erfolg einer Beteiligung muß als Grundverständniss vorausgesetzt werden. Da in den konkreten Fällen ungünstige Devisenkursverläufe mit der Entscheidung einhergingen, eine Ausschüttung an Gesellschafter zu Gunsten von Sondertilgungen auszusetzen, kann das mit Abstand betrachtet nur eine Vernunftentscheidung der Emissionshäuser gewesen sein.

Wenn man aufgrund einer sehr viel schlechteren US-Dollarentwicklung - gegenüber den prospektierten Werten - bis zu 30% mehr US-Dollarliquidität verbrauchen muss um eine Ausschüttung im Euro herzustellen, dann ist es m.E. unverantwortlich, die Dollarliquidität nicht besser in Tilgungen auf die US-Dollarhypotheken zu stecken. Die Mehrheit der Anleger versteht diese Zusammenhänge, der anonyme Schreiber offenbar nicht. Umso merkwürdiger ist es, dass seine Ausführungen scheinbar völlig unreflektiert veröffentlicht wurden.

Weiter geht es mit einem Vergleich der prozentualen Erfolgsquote. Sie schreiben: "Verglichen mit der ‚Trefferquote' von 94,37% aus dem vergangenen Jahr bedeutet der aktualisierte Wert einen Rückschritt, obwohl Mira Schiffsbeteiligungen vertreibt, die im Marktdurchschnitt im Zuge hoher Raten zulegen. Mira macht dafür den US-Dollarkurs verantwortlich." Auf die Einflussnahme des US-Dollarkurses bin ich nun bereits eingegangen. Was mich jedoch abermals irritiert ist die Tatsache, dass es dem anonymen Schreiber entgangen zu sein scheint, dass zusätzlich zum Dollarkurs die Charterraten im Jahr 2005 für Containerschiffe um 30 - 40% gefallen sind.

Mir stellen sich bis hierher bereits einige konkrete Fragen:

  • Wie steht es an dieser Stelle eigentlich mit der Transparenz der Mitanbieter am Markt?
  • Wie haben sich deren Erfolgsquoten verändert?
  • Wo sind deren testierte Erfolgsquoten überhaupt?
  • Wieso schafft die Fondszeitung in diesem Thema nicht die dringend notwendige Transparenz für die Anleger und berichtet darüber?

Der anonyme Schreiber bemängelt, dass der Prüfbericht einschränkend sagt, dass lediglich "prüfbare Zahlenangaben" beurteilt wurden. Das gesamte betrachtete Zahlenmaterial entstammt aus den Leistungsbilanzen der Emissionshäuser, die von renommierten Wirtschaftsprüfern geprüft und testiert wurden. Sollte der Verfasser des erschienenen Artikels ernsthaft gegen die Glaubwürdigkeit, weil Glaubwürdigkeit in diesem Sinne auch Richtigkeit meint, dieser Bilanzen zu Felde ziehen wollen, dann wäre zunächst ein etwas offeneres und transparentes Verhältnis zu seiner Person das Mindeste.

Den Vorwurf, dass noch nicht vollständig platzierte Beteiligungsangebote der CONTI, die zum Stichtag 31.12.2005 noch nicht ausplatziert waren und die auf Grund der Aussagen der CONTI mit Null für prospektkonform bewertet wurden, lasse ich so stehen! Anzumerken ist hier dennoch, dass zum Zeitpunkt der Bewertung diese Beteiligungen aktenkundig sehr gut dastanden. Entferne ich die betreffenden Angebote aus der Aufstellung, vermindert sich dadurch das Ergebnis um 0,48%-Punkte nach unten auf 89,75 % für prospektkonform und besser. Erneut muß ich zugeben, dass ich den Eindruck erhalte, dass der geheimnissvolle Artikelverfasser lediglich auf der Suche nach Gründen war, um ein Thema, dass ihm nicht genehm war, zu verreissen.

Auch der Hinweis zum Verkauf der drei Dr.Peters-Schiffe kann inhaltlich so Bestand haben. Wichtig zu wissen ist an dieser Stelle jedoch, dass diese Beteiligungen in 2004 über Tilgungsvorsprünge verfügten, die zwischen 4 und 8,8 Mio. USD lagen. Ein Hinweis auf die Entwicklung der Hypotheken erübrigt sich damit eigentlich komplett. Aber wer nicht lesen kann oder will, der übersieht solche Hinweise gern und schreibt dann:

"Angaben zum Hypothekenstand bleiben entsprechend aus, außerdem fehlen Planwerte zu den tatsächlichen Gesamtrückflüssen. Dennoch verbucht Mira beide Kategorien als "über Plan". Auch hier stellt sich die Sinnfrage."

Der absolute Höhepunkt ist etwa in der Mitte des Artikels zu finden Da heißt es: "Mira unterzieht vier Rubriken einem Soll-Ist-Vergleich: Eigenkapital, Fremdkapital, Ausschüttungen und Hypothekenstand. Jede Kategorie erhält das gleiche Gewicht. Liquidität, Betriebskosten und tatsächlich erwirtschaftete Überschüsse bleiben komplett außen vor. Dieses Vorgehen ist nicht nachvollziehbar und widerspricht den Bemühungen der Branche, aussagefähige Vergleiche zwischen Branchen-teilnehmern herzustellen."

Abgesehen davon, dass der Sache an sich ein offener Disput weit mehr zuträglich wäre, als das anonymisierte Veröffentlichen von Artikeln unter dem Deckmäntelchen der Fondszeitung, scheint der Verfasser wenig, bis gar keinen Überblick über die Arbeit der Mira im Vergleich mit den Mitbewerbern am Markt zu haben. Anstatt mit haltlosen und an den Haaren herbeigezogenen Argumenten zu hausieren, wäre an dieser Stelle eine konstruktive Kritik angebracht gewesen, die aufzeigt, wie sich der Verfasser einen solchen Vergleich eigentlich genau vorstellt. Vergleichen kann man aber nur, was vergleichbar ist. So reduziert sich die Vergleichbarkeit von Beteiligungen der Emissionshäuser auf testierte, vergleichbare Werte, die maßgeblich Einfluß auf den Erfolg oder Misserfolg einer Beteiligung haben.

Woran misst der Verfasser den Erfolg einer Beteiligung? Mira misst ihn an den für den Anleger wichtigen Dingen wie die Plan-Ist-Werte der Ausschüttungen und dem Verlauf der Schiffshypotheken mit den Plan- und Ist-Werten.

Liquidität, Betriebskosten und erwirtschaftete Überschüsse sind zwar schmückendes statistisches Beiwerk, sagen aber nichts über den Erfolg der Beteiligung aus. Verlaufen die Ausschüttungen und Tilgungen planmäßig und besser, dann ist ein Schiff wirklich gut!

Unverständlich ist mir, wie eine derartige Veröffentlichung scheinbar ohne Qualitätskontrolle geschehen konnte. Sie als Chefredakteur der Fondszeitung, Herr Welther, haben bei der Podiumsdiskussion auf den Ratingtagen in Hamburg (bei Hrn. Braatz) im Anschluß an einen Vortrag von mir zu diesem Thema durchaus den Eindruck erweckt, das Thema verstanden und durchdrungen zu haben.

Fazit: Ich halte die eigene Leistungsbilanz der MIRA nicht für einen PR-Gag, da sie die Essenz der Ergebnisse aus sämtlichen Leistungsbilanzanalysen aller Schiffsemissionshäuser reflektiert und zwar für die Schiffe, die MIRA empfohlen und vertrieben hat.
Das es heute einen nahezu einheitlichen Standard für die Aufbereitung des Zahlenwerkes in den Leistungsbilanzen gibt, ist nicht zuletzt der massiven Forderung seitens der Mira zu verdanken. Schließlich hat die Mira als erster Marktteilnehmer einen solchen Standard für die Aufbereitung der Zahlenwerte bereits im Jahr 2001 eingefordert. Heute gibt es ihn. Davon stand jedoch nichts in Ihrem Artikel. Warum auch. Es wäre für Ihren anonymen Schreiber ja nicht zielführend gewesen.

 

Für zusätzliche Informationen, Rückfragen, Zeichnungsunterlagen, Kritik und Lob nutzen Sie bitte unseren Anforderungsbogen.

 

Tragen Sie sich bitte in unsere Mailingliste ein, damit wir Sie stets über die aktuellsten Entwicklungen und wichtigsten Informationen auf dem Laufenden halten können!


[Zurück]

[Nach oben]

[News-Index]

[Startseite]
 
Alle hier veröffentlichten Inhalte dürfen ohne schriftliche Zustimmung des Autors, weder im Ganzen noch in Teilen in andern Publikationen verwendet werden. © Mira Anlagen GmbH & Co KG

Archivierte Meldungen:

Sämtliche Angebote, für die Sie im Archiv noch Prospekte finden, sind ausplatziert! Aktuelle Angebote, in der gesetzlich gültigen Version, finden Sie ausschließlich auf unserer Startseite!

[20.01.2002

MT "CAPE BELLAVISTA", 10 Jahre Festcharter -


[10.09.2001

Der Container-Boom


[17.12.2004

Baltic - S - Serie Tranche 2005, ein Kombimodell mit unserer Bewertung: "absolut empfehlenswert"!


[13.11.2000

Ehegatten sollten einen Zeichnungsschein nicht gemeinsam unterschreiben!


[21.07.2004

Die Leistungsbilanzanalyse 31.12.2002 ist da!