MT "ARCTIC
BREEZE" und "ARCTIC BLIZZARD"
Russland sucht neue Exportwege
für sein Öl !
Bereits vor einiger Zeit haben wir
in einer NEWS
über die Notwendigkeit von Produktentankern mit sehr hoher
Eisklasse ausführlich berichtet. In der Zeitschrift Die
Welt ist am 17.Januar 2007 ein sehr interessanter Artikel erschienen,
der einen großen Teil unserer Ausführungen aus dem
letzten Jahr deutlich unterstreicht. Auf Grund der Tatsache, dass
das Angebot der GEBAB, MT "ARCTIC BREEZE" und MT "ARCTIC
BLIZZARD", noch in der Platzierung ist, möchten wir
Ihnen diesen Artikel ungekürzt an dieser Stelle wiedergeben.
"Nach der "Druschba"-Blockade
will das Moskauer Wirtschaftsministerium nun auf Nummer sicher
gehen. Fieberhaft wird nach neuen Wegen für die Ölversorgung
gesucht. Die sollen auf keinen Fall über weißrussisches
Gebiet führen, um die Kunden im Westen nicht wieder zu vergrätzen.
Moskau - Der Ärger mit dem Nachbarn Weißrussland um
den Transit von Öl nach Europa hat zu einem Umdenken bei
den Verantwortlichen für Russlands Energiewirtschaft geführt.
Zusammen mit dem staatlichen Pipelinemonopolisten Transneft arbeitet
das Wirtschaftsministerium fieberhaft an Alternativrouten, damit
das russische Erdöl in Zukunft ungehindert auf die Weltmärkte
gelangen kann. Dabei sollen den Ostseehäfen in Russland und
im Baltikum sowie russischen und ukrainischen Häfen am Schwarzen
Meer Schlüsselpositionen als Umschlagplätze zukommen.
Anfang Januar war die russische "Druschba"-Pipeline
wegen Zollstreitigkeiten mit Weißrussland für drei
Tage blockiert.
Für Russland geht es um Erlöse
durch den Export von Erdöl und Erdölprodukten außerhalb
der GUS-Staaten, die im vergangenen Jahr rund 100 Mrd. Euro ausmachten.
Russland produzierte 2006 rund 480 Mio. Tonnen Erdöl (plus
2,2 Prozent), davon gingen 209 Mio. Tonnen auf die Exportmärkte
außerhalb der GUS-Staaten. Russland ist hinter Saudi-Arabien
der zweitgrößte Erdölproduzent der Welt.
Auf der sogenannten Nordroute könnte
das baltische Pipelinesystem für Entlastung sorgen. Über
dieses Röhrennetz wurden im vergangenen Jahr 75 Mio. Tonnen
Erdöl verschickt. Das Öl wird aus Westsibirien bis zu
den Ostseehäfen Butinge (Litauen), Ventspils (Lettland) und
dem russischen Ölterminal in Primorsk per Pipeline transportiert
und dort auf Tankschiffe geladen. Im Wirtschaftsministerium ist
die Rede davon, die Kapazität des baltischen Pipelinesystems
um 45 Mio. Tonnen auf 120 Mio. Tonnen Erdöl pro Jahr zu erhöhen.
Das würde das Verlegen eines neuen Leitungsstrangs und Investitionen
von bis zu zwei Mrd. Dollar erfordern. Zum Vergleich: Durch die
"Druschba"-Pipeline flossen im vergangenen Jahr rund
90 Mio. Tonnen Erdöl.
Auf der sogenannten Südroute
könnte ein Ausbau der Kapazitäten über den ukrainischen
Schwarzmeerhafen Odessa und die russischen Häfen Oserowka,
Noworossijk und Tuapse die Abhängigkeit vom Landtransport
durch Weißrussland verringern. Am Schwarzen Meer wird das
Öl auf Tanker verladen, die dann durch die Meerenge des Bosporus
müssen. Russland verschifft auf diesem Weg rund 80 Mio. Tonnen
Erdöl pro Jahr.
Da der Absatz von Öl in Europa stagniert, stellt sich für
Russland ohnehin die Frage, ob ein Ausbau der Lieferkapazitäten
Richtung Westen ökonomisch sinnvoll ist. Transneft-Chef Semjon
Weinstock blickt nach Osten. 530 von 4100 Kilometern der sogenannten
Pazifikpipeline, die von den Ölfeldern Ostsibiriens bis an
den Pazifik führt und auch eine Abzweigung nach China hat,
sind fertiggestellt. Ende 2008 sollen jährlich 30 Mio. Tonnen
Erdöl durch die rund zwölf Mrd. Euro teure Röhre
fließen, deren maximale Kapazität 80 Mio. Tonnen beträgt.
Potenzielle Absatzmärkte sind China, Südkorea, Australien
sowie Japan." Ende des Artikels!
Für größere Produktentanker,
wie es MT "ARCTIC BREEZE" und "ARCTIC BLIZZARD"
sind, bedeutet dies auf jeden Fall einen gesicherten Einsatz.
Die Exportsteigerung über die Ostsee verlangt einfach nach
Schiffen mit sehr hoher Eisklasse. Auch wenn die Witterungsbedingungen
hier zu Lande es nicht vermuten lassen, aber im Finnischen Meerbusen
ist derzeit Eisfahrt angesagt und die Temperaturaussichten gehen
aktuell deutlich nach unten. In den nächsten Tagen werden
die Temperaturen unter Minus 20 Grad liegen, so dass nur Schiffe
mit hoher Eisklasse in diesem Gebiet eingesetzt werden können.
Eisgang sorgt in dem Fahrtgebiet Baltikum und Finnischer Meerbusen
gewöhnlich von November bis März für erhebliche
Einschränkungen in der Schifffahrt. Dies erklärt die
Notwendigkeit von Produktentankern wie MT "ARCTIC BREEZE"
und "ARCTIC BLIZZARD".
Aber nicht nur in diesem
Gebiet werden diese Schiffe durch die geplante Erhöhung der
Exporte interessant, auch am Pazifik wird der Abtransport des
über Pipelines dorthin beförderten Öls nur mit
solchen Schiffen erfolgen können. Dies erklärt sich
durch die Lage der russischen Pazifikhäfen, weil auch hier
im Winter hoher Eisgang zu verzeichen ist und der Transport nur
über Tanker mit sehr hoher Eisklasse erfolgen kann. Aber
darüber haben wir in unseren NEWS berichtet: Some
like ist cold I.Teil und die Fortsetzung Some
like it cold II.Teil.
Nach unserem letzten
Erkenntnisstand ist es vorgesehen, seitens der Norientpoolmanager,
das Abrechnungssystem für die Tanker der Arctic-Klasse zu
verändern. Dies hätte zur Folge, dass sich die Einnahmesituation
gegenüber den prospektierten Werten erhöhen wird. Sobald
wir darüber mehr wissen werden wir es hier veröffentlichen.
Hinweis:
Es gibt zu dieser Schiffsklasse eine sehr interessante
Marktstudie für Produkten-Chemikalientanker (Handymax 51.000dwt)
des ISL, Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik,
in Form einer PDF-Datei. Auf Wunsch können wir interessierten
Lesern diese Datei gern beschaffen! Kurze Mail genügt!
Den Hauptprospekt zum
Beteiligungsangebot MT "ARCTIC
BLIZZARD/ARCTIC BREEZE" finden Sie hier zum Download!
Das Datenblatt zum
Beteiligungsangebot MT
"ARCTIC BLIZZARD/ARCTIC BREEZE" finden Sie hier zum
Download!
Den Zeichnungsschein
zum Beteiligungsangebot MT
"ARCTIC BLIZZARD/ARCTIC BREEZE" finden Sie hier zum
Download!
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