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Die ausführliche Kapitalanlage Meldung

Die Unternehmenssteuern Steuernachteile des Mittelstandes
(Kleiner Steuerhinweis)

Im Verlauf der über vier Jahre, die wir unseren NEWS-Dienst für Sie betreiben, haben wir feststellen können, das viele von Ihnen dem Mittelstand angehören. Wir haben uns einfach Ihre E-mailadressen angeschaut und Rückschlüsse auf Internetseiten machen können. Ihnen, den Mittelständlern gilt diese NEWS insbesondere, aber für die übrigen User ist diese NEWS gleichwohl interessant, weil sie Mißstände unseres Systems aufzeigt !!

Das deutsche Steuerrecht gilt als das komplizierteste seiner Art weltweit. Der Blick auf die Nominalsteuersätze für Personen- und Kapitalgesellschaften sagt herzlich wenig darüber aus, wie aufwendig und komplex die Erstellung einer Steuerbilanz ist. Vor allem deutsche Mittelstandsbetriebe klagen an: Große Kapitalgesellschaften seien von der Steuerreform bevorzugt behandelt worden. Dabei geht es häufig um den Aspekt der Steuerbefreiung von Veräußerungsgewinnen und die radikale Senkung der Körperschaftsteuer auf 25 Prozent.

Die Kritik der Mittelständler in Deutschland ist berechtigt, weil die Großkonzerne ihre Gewinne besser steuern können, den sie besitzen Größenvorteile. Durch Gewinnabführungsverträge können internationale Konzerne Gewinne aus lukrativen Sparten mit den Verlusten innovativer Sparten verrechnen - eine Subvention unseres "National Smileys".

Die Global Player schieben so steuerfinanziert ihre Zukunftsprojekte an. Die verschiedensten Konstellationen sind dabei denkbar, wenn z.B. die konzerneigenen Töchter im Ausland der Muttergesellschaft in Deutschland einen Kredit geben. Die Kreditkosten kann die Mutter steuerlich geltend machen, den Zinsgewinn versteuert die Tochter zu einem niedrigen Satz, weil sie ihren Sitz in einem Steuerparadies hat.

Die Größenvorteile für Kapitalgesellschaften der Global Player spiegeln sich aber auch in anderen Bereichen wieder. Teure Beratungsleistungen können gekauft werden, die sich Mittelständler gar nicht leisten können. Solche Möglichkeiten haben Mittelstandsbetriebe natürlich nicht, obwohl gerade sie für rund 80 Prozent des deutschen BIP verantwortlich zeichnen.

Die steuerliche Optimierung solcher Firmenverflechtung erfordert eine enorme Beratungsleistung durch Steuerexperten. Großkonzerne leisten sich zu diesem Zweck ganze Abteilungen, die sich jeden Tag darum kümmern. Kleinbetriebe treffen sich einige Male im Jahr mit ihrem Steuerberater, weil die sich eine solche Beratung gar nicht leisten können.

Gleichzeitig nimmt die Regelungswut der Behörden weiter zu, zum Beispiel mit der so genannten Bauabzugssteuer, die ausländische Schwarzarbeit eindämmen soll: Jeder Unternehmer, der eine Bauleistung in Anspruch nimmt, muss 15 Prozent der Rechnungssumme zurückbehalten und an das Finanzamt abführen. Der Auftraggeber fungiert als Eintreiber von fiktiven Einkommenssteuern, weil die Finanzämter davon ausgehen, dass der Auftragnehmer, das Bauunternehmen, seiner Steuerschuld nicht nachkommt. Das ist administrativer Aufwand, der in einem Kleinbetrieb vergleichsweise hohe Kosten verursacht.

Natürlich sieht das Steuerrecht für diese Fälle auch eine Freistellungsbescheinung vor, die aber beantragt werden muss, was ebenfalls Zeit und damit Geld kostet. Die Komplexität des Steuerrechts benachteiligt mittelständische Einzelkämpfer, denn Großkonzerne können solche neuen Richtlinien viel effektiver verdauen.

Neue Regelungen belasten den Mittelstand auch im Finanzierungsbereich. Bei der Erstattung von Vorsteuerbeträgen, die etwa bei außergewöhnlichen Investitionszwängen für das Unternehmen nötig wird, können die Finanzbehörden als Gegenleistung eine Sicherheit verlangen. Aber wie soll das gehen? Eine Bankbürgschaft wird sofort in die Kreditlinie des Betriebs eingerechnet, eine Hypothekeneintragung kostet Zeit und Geld. Der unbefangene Betrachter muß das Gefühl haben, dass an einer Ecke geflickt wird und woanders ganz neue Probleme entstehen.

Es liessen sich hier viele Beispiele anfügen, die die Mängel des Systems gnadenlos aufdecken würden. Aber eigentlich möchten wir nur eins erreichen, setzen Sie sich kritisch mit Ihrer Situation als Mittelständler auseinander. Wir wollten Ihnen deutlich machen, soweit Sie es nicht schon selbst gesehen haben, dass Ihnen nichts geschenkt wird.

Warum lassen Sie sich das gefallen?

Sie haben aber auch nichts zu verschenken, also fangen Sie rechtzeitig an Ihre steuerlichen Verhältnisse zu ordnen!

 

Für zusätzliche Informationen, Rückfragen, Zeichnungsunterlagen, Kritik und Lob nutzen Sie bitte unseren Anforderungsbogen.

 

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