Schiffsbeteiligungen
Wir wünschen allen unseren
Lesern ein gesundes und
friedliches neues Jahr 2009
Verbunden mit diesen
Wünschen ist die Hoffnung, dass es nach einem sehr schwierigen
Jahr 2008 wieder aufwärts gehen möge und eine Beruhigung
der allgemeinen Situation im Verlauf des Jahres 2009 eintreten
wird. Sehr viele Dinge sind einem schlechten Journalismus mit
einer gehörigen Portion "Panikmache" zum Opfer
gefallen. Aber es gibt auch die gegenteiligen Beschreibungen der
Gesamtsituation, die sich aus der Masse positiv hervorheben. Ein
Kommentar in der Berliner Morgenpost vom 30.12.2008 hat mich sehr
positiv berührt und deswegen möchte ich Ihnen diesen
Kommentar im Originaltext wiedergeben, weil er sich mit vielen
Gedanken, die ich mir über die Situation gemacht habe, deckt.
Mit solch positiven Überlegungen sollten wir das Jahr 2009
gemeinsam angehen!
Zukunft ist, was wir daraus machen
Optimisten haben es schwer
an dieser Jahreswende. Nur noch jeder dritte Deutsche (vor zwölf
Monaten jeder Zweite) blickt hoffnungsvoll in das neue Jahr, 28
Prozent haben Befürchtungen, 30 Prozent sind skeptisch. Dass
die Stimmungslage nur gedrittelt ist, kann, wer will, sogar optimistisch
sehen. Nach den fast täglich neuen 2009-Prognosen der letzten
Wochen für Konjunktur und Finanzen müsste eigentlich Weltuntergangsstimmung
herrschen. Die aber macht sich aus hoffentlich gutem Grund hierzulande
nicht breit. Auch deshalb, weil Otto Normalverbraucher weit weniger
hektisch auf die real ausgebrochene Finanz- und die bislang mehr
herbei geredete Wirtschaftskrise reagiert als die vermeintlich allwissenden
Börsen- und Rankinggurus rund um den Globus.
Erst haben die Sparer ihre
Konten nicht abgeräumt und damit das Finanzsystem vordem Zusammenbruch
bewahrt, dann haben sie der Konjunktur durch großzügige
Weihnachtseinkäufe auch noch einen Schub versetzt. Ein Indiz
dafür, dass einmal mehr die erfragte allgemeine Stimmungslage
im Lande sich keineswegs decken muss mit der individuellen. So hat
die Mehrheit der Berufstätigen auch bislang keine konkreten
Auswirkungen der angekündigten schwersten Wirtschaftskrise
seit 80 Jahren verspürt; nur aus immer neuen Prognosen von
ihr vernommen.
Und selbst wenn das Jahr
2009 ein schweres werden sollte: Ein Blick zurück zeigt, dass
Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten schon weit schlimmere
Krisen gemeistert hat. Zwei Mal (1950 Korea und 1962 Kuba) drohte
ein neuer Weltkrieg, 1973 drehten die Araber den Ölhahn zu,
Anfang der achtziger Jahre standen die Sozialsysteme vor dem Kollaps
und wurden erst dank eines Regierungswechsels saniert. Und 2001
versetzte der islamistische Terror die Welt in Angst und Schrecken.
Auch ein Blick voraus kann
Mut machen, wozu dieses Land fähig ist, wenn es denn will:
Im Mai 2009 wird die Bundesrepublik 60 Jahre alt, so viel Demokratie
und so lange Frieden war noch nie in der deutschen Geschichte. Im
November vor 20 Jahren fiel die Mauer und öffnete sich der
Weg zur Wiedervereinigung. Wir sollten schon ein bisschen zufriedener
sein mit dem, was wir erreicht haben und worum uns viele in der
Welt noch immer beneiden.Es wäre töricht, die prognostizierte
Wirtschaftskrise zu verharmlosen, gar zu leugnen. Doch wie flüchtig
Konjunkturvorhersagen sind, hat das endende Jahr wieder bestätigt:
Dem Aufschwunggerede folgte die angeblich alles gefährdende
Ölpreisexplosion, dann kollabierten über Nacht die Finanzmärkte
und vor ein paar Wochen brach der Ölpreis zur Überraschung
aller wieder ein; nun gilt er als Stabilisator der Konjunktur. Welche
Wendungen binnen zwölf Monaten! Die Schwarzmaler mögen
im Augenblick Hochkonjunktur haben. Doch ihre Prognosen beziehen
sich auf eine Zukunft, die wir selbst gestalten können. Das
sollten wir nie vergessen.
|